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FamilienErgo im Startchancen-Programm
FamilienErgo eignet sich ideal, um die Ziele des Startchancen-Programms zu unterstützen: Das Konzept stärkt schulische Vorläuferfertigkeiten und fördert Schutzfaktoren, die den Auswirkungen von Armut und Bildungsbenachteiligung entgegenwirken können. Durch alltagsnahe Anregungen werden Eltern darin unterstützt, die Entwicklung ihrer Kinder aktiv zu begleiten. So verbindet FamilienErgo frühe Förderung mit einer Stärkung der Familie – für bessere Bildungschancen von Anfang an.
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Was die Forschung über Mithilfe im Familienalltag zeigt
Kinder lernen, wenn sie im Familienalltag mitgestalten dürfen. Die folgenden Studien beleuchten Zusammenhänge zwischen Haushaltstätigkeiten, Selbstvertrauen, Lernvoraussetzungen und sozialer Entwicklung. Sie liefern wissenschaftliche Anknüpfungspunkte für den Ansatz von FamilienErgo; direkte Wirksamkeitsstudien zum FamilienErgo-Programm sind sie nicht.
Mithelfen und Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten
Eine US-Längsschnittanalyse mit 9.971 Kindern zeigt: Häufigere Mithilfe im frühen Schulalter war mit einem günstigeren schulischen Selbstbild, besseren Einschätzungen sozialer Beziehungen und höherer Lebenszufriedenheit in der 3. Klasse verbunden. Die Zusammenhänge bestanden auch unter Berücksichtigung von Einkommen und Elternbildung.
White, DeBoer & Scharf, 2019
Merken, planen, dranbleiben: Lernen im Familienalltag
Eine Studie mit 207 Kindern im Alter von fünf bis dreizehn Jahren fand Zusammenhänge zwischen selbstständigerer Mithilfe, Arbeitsgedächtnis und Impulskontrolle. Alltagsaufgaben bieten damit einen interessanten Ansatzpunkt für Fähigkeiten, die auch beim Lernen gebraucht werden. Die Wirkungsrichtung ist noch offen.
Tepper, Howell & Bennett, 2022
Früh Verantwortung übernehmen: ein Blick bis ins Erwachsenenalter
Rossmanns Auswertung einer kleinen Langzeitstudie deutet auf Zusammenhänge zwischen früher Mithilfe, späterem Bildungsabschluss und beruflicher Orientierung hin. Das Studienblatt erklärt die Befunde und ordnet unterschiedliche Angaben in den Quellen transparent ein.
Rossmann, Kongressbeitrag 2000
Was hinter dem häufig zitierten Harvard-Bezug steckt
Eine historische Untersuchung von 456 Männern verknüpfte frühe Aufgabenbewältigung mit späterer beruflicher und psychosozialer Entwicklung. Das unterstützt den Blick auf frühe Kompetenzerfahrungen. Ein isolierter Haushaltseffekt lässt sich aus dem zugänglichen Abstract jedoch nicht ableiten.
Vaillant & Vaillant, 1981
Auch Fachgesellschaften empfehlen altersgerechte Mithilfe
AAP und AACAP greifen Haushaltsaufgaben in ihren Empfehlungen für Familien auf. Im Mittelpunkt stehen Verantwortung, Selbstständigkeit und Entwicklung im Alltag. Das passt zum Ansatz von FamilienErgo: Kinder begleiten, ihnen etwas zutrauen und ihren Beitrag wertschätzen.
Fachempfehlungen, keine eigene Studie

